Telefonat (-10°)…



Der Tag hat sich das hübsche Weiße angezogen.
Ich werd uns Bannock backen.
Bring die Karten mit.
Der Himmel fließt so klar und unter breitem Wogen
ins Fenster.
Es ist kalt.
Verzeih den Übertritt

ins Stadtromantische.
Der Winter macht gemütlich.
Und Rauch steigt von den Dächern.
Herrlich.
Oder nicht?
Dass alles etwas stiller ist, ist derzeit üblich.
Es sei, ein Bass zerzaust das warme Kerzenlicht.

Ein bisschen satter Druck wird uns nicht wirklich schaden.
Gin-Ingwer-Tee.
Und die Ambassadors.
Du weißt,
dass man den Trott in ganz beschaulichen Kaskaden
auf etwas fallen lassen kann,…
bis er zerschleißt. (?)


Posted: 7. Januar 2010
Categories: Lyrik
Comments: 7 Kommentare.

Kommentare:
Kommentar von Puppe - 7. Januar 2010 um 15:34

Da steht “Bring die Karten mit.” — Hast du dich verschrieben? Sonst müsste ich ja auf der Stelle durchdrehen.

Kommentar von Paul Laub - 7. Januar 2010 um 15:35

Nein, es steht da. Es steht tatsächlich da.

Kommentar von Puppe - 7. Januar 2010 um 15:48

Warum steht es da? Was hat das zu bedeuten. Lyrisches Ich…sag…was ist geschehen?

Kommentar von Paul Laub - 7. Januar 2010 um 16:25

Vielleicht ist es Teil dieser “beschaulichen Kaskaden”…

Kommentar von minuzz - 8. Januar 2010 um 00:34

zerschleißen und zerschleißen lassen. der schnellere gewinnt und das ist nicht selten der trott. mit kordel und schafott. wenn er der romantik folgt, ist sie eine hure. vorn schmelzend und hinten klebrig. seine tropfen veranschaulichen eher götzen denn kaskaden, zu verhorntem gedankenstumpf erstarrt. – das fragezeichen steht zu recht ;..

Kommentar von Paul Laub - 8. Januar 2010 um 03:16

Barsche Worte, minuzz. Und so unverständlich… Aber man muss nicht alles verstehen, nichtwahr. (?)

Kommentar von minuzz - 11. Januar 2010 um 01:03

natürlich nicht! das wäre auch zu anstrengend. (?)