Wir müssten mal an fernen Stränden ficken
und große Schiffe zählen, in den Dünen
ein Mittag kochen, den Theaterbühnen
der engen Städte ledig, Karten schicken,
auf die wir einfach: „Alles bestens!“ schreiben.
Ich würde uns aus Strandgut etwas bauen,
durch das wir müde nach den Sternen schauen
[falls wir je müde werden]. Wellentreiben
und Wind, in dem die Möwen schreiend wehen –
das ist Musik und reicht für ein paar Wochen.
Ist lange her, dass wir uns wirklich küssten:
Wir saßen auf der Couch, mit nackten Zehen,
und ich hab wiedermal davon gesprochen,
dass alles anders wird… und dass wir müssten…
Posted: Januar 13th, 2010
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Der Tag hat sich das hübsche Weiße angezogen.
Ich werd uns Bannock backen.
Bring die Karten mit.
Der Himmel fließt so klar und unter breitem Wogen
ins Fenster.
Es ist kalt.
Verzeih den Übertritt
ins Stadtromantische.
Der Winter macht gemütlich.
Und Rauch steigt von den Dächern.
Herrlich.
Oder nicht?
Dass alles etwas stiller ist, ist derzeit üblich.
Es sei, ein Bass zerzaust das warme Kerzenlicht.
Ein bisschen satter Druck wird uns nicht wirklich schaden.
Gin-Ingwer-Tee.
Und die Ambassadors.
Du weißt,
dass man den Trott in ganz beschaulichen Kaskaden
auf etwas fallen lassen kann,…
bis er zerschleißt. (?)
Posted: Januar 7th, 2010
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