Liebe Besucher,
in nächster Zeit wird hier umgebaut.
Bitte aktualisiert Eure eventuellen Verlinkungen von “www.blogfront.de” auf “www.seite27.de”. Alles bleibt neu. Seite27.de, paullaub.de und blogfront.de laufen derweil parallel mit gleichen Inhalten. Es geht weiterhin um Gedichte in alter Manier. Nur die Örtlichkeiten verschieben sich.
Drückt die Daumen, dass ich den Kahn hier nicht zerschieße und….
bleibt tapfer.
Posted: November 27th, 2009
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Intern
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„Ich habe roten Wein und auch Oliven.
Nimm dir soviel du willst von alledem,
und auch vom Rest. Das Teilen ist bequem,
wenn man es kann. Die Geister, die uns riefen
sind in der Tat Schwarmgeister ohne Schatten.
Sag, was du brauchst. Dass alles anders ist,
ist unbedingt. Und wirklich herrlich… Bist
du überhaupt noch… wach?“ – - Ich streiche glatten
Belag aus Ziegenkäse auf das warme,
ein bisschen dunkle Toast und blicke stumm
ins Kratzen. Und ich fühl mich etwas dumm.
Das Kissen bauscht um deine schönen Arme
und Kerzenflammen weht, als ob es lachte.
So vieles hätte ich dir gern gesagt.
Mein Glas in einem Zug. Und wenn wer fragt:
Deins trink ich auch. Indes ich dich betrachte.
Posted: November 22nd, 2009
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Dachziegel liegen rum. Und Motorräder.
Die Nacht durchfaucht ein ziemlich rauer Wind.
Mir ist nach Kerzenlicht und „Meister Petz“-Gefleder,
das durch ein warmes Bettzeug in mich rinnt.
Kaum ich die Fenster öffne: Balkenknarren
des Dachstuhls über mir. Das alte Haus
spricht von der Liebe. Irgendwo ein Scharren.
Gemütlichkeiten. Mond. Und Sterngezaus.
Das einmal teilen. Stadt. Und dieses Fließen.
Ich weiß nicht wirklich, ob man das versteht:
Den Augenblick in etwas einzuschließen,
das immer bleibt. Und ewig aus sich dreht.
>>>
Posted: November 19th, 2009
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Lyrik
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Der Stadtschlaf, Kid-Koala-Beats, ein Zelt?
Die Morgen sind aus Watte und voll Herbst.
In irgendeinem Schlummer liegt die Welt,
den ich nicht teilen kann. Zumal ich derbst
daneben steh, wenn ich an sowas denk.
Und über allem quillt es furchtbar satt,
schleift sich gediegen ins Gehirn: Ich lenk
hier nichts. Dafür geht vieles viel zu glatt
und sauber von der ausgestreckten Hand.
Woher die ganze Zuverlässlichkeit?
Egal. Wozu jetzt denken? Für Verstand
ist noch genügend Zeit…
Posted: November 16th, 2009
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Lyrik
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Stadtlichterei!
Und zages Schattenfließen.
Ich sehe vieles, doch nichts klar.
Was wärmt noch?
Schlimm, dies unbeholfne Grüßen.
Nichtwahr…
Posted: November 11th, 2009
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Miniaturen bei Nacht
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Kopfüber. Ohne Plan und Sachverstand.
Die kannst du knicken, wenn du etwas musst.
Der Wahn geht mit den Göttern Hand in Hand.
Verzeihung fleht kein Mensch, in dessen Brust
was wirklich Großes wühlt. Ich trink darauf!
Und auf die Liebe! Und den feisten Klang,
der uns ins Schlafen wiegt. Schaut nur zuhauf
herab. Herab auf diesen Überschwang,
den ich genieße, der mich -ganz in mir-
mit satten Bässen sonder Leitsternlichts
erzittern lässt. Es gab niemals ein hier.
Es gibt nur dort! Sonst nichts…
Posted: November 6th, 2009
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Du schwärmst von Bergen und von Wiesendüften?
Ist klar, dass wir uns unentwegt verstehen.
Ich spüre, wenn du sprichst, manchmal ein Wehen
von lauen Abenden und in den Lüften
sind Flüsse aus mir unbekannten Stoffen.
Ganz außerordentlich, dies Wegekreuzen – -
Dir fehlt ein Taschentuch zum Naseschnäuzen?
Dann zieh es hoch und schau nicht so betroffen,
wir sind ja unter uns – - Von steilen Gipfeln
müsst man die Hand bis in die Wolken strecken
und sehen was passiert. Ich kenne Flecken,
die sind so schön und hoch. [...]In allen Wipfeln[...]
ist dort, so weit man schauen kann, ein Ruhen,
ganz leicht getrübt von schweren Wanderschuhen…