Ein Frisbee gehört einfach ins Handgepäck. Ob für massive Wurf- und Freestylesessions, als Ersatzgeschirr oder Mischungsunterlage, als Luftfächer zum Grillanzünden oder, wie mir die Dudes von den potsdamer Hyzernauts >> berichteten, als Arschrodel im Winter- der Frisbee ist das vielseitigste Sportgerät, das ich kenne. Klar, dass ich immer einen am Start habe.
Als ich bei NewGames >> entdeckte, dass man die Dinger auch individuell bedrucken lassen kann, gab’s keine Fragen mehr: Ein neuer muss her.
175 g, 28 cm Durchmesser, WFDF-Standart. Geht steil.

Logotechnisch nach wie vor tausend Dank an Vektor-Bunny… und scheibentechnisch an NewGames, die alle eventuell auftretenden Probleme kulant lösen.
Posted: Juli 31st, 2009
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Mir ist nach fetten Prodigy-
dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen,
nach krank-heroischem Esprit
und morgendlichen Taulichtmessen.
Mir ist nach Rausch und Liebelein -
nach allem was sich sonder Gnaden
in Hirn und Magen und Gebein
einfrisst. Mir ist nach Maskeraden
von ignoranten Fressen hau‘n…
nach Überwindung und Vollendung.
Mir ist nach Stadtluftschlösser bau‘n
und Tanz in manischer Verblendung.
Posted: Juli 30th, 2009
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Hol dir, was dir gehört, mit JEDEM Mittel
und ohne Furcht zurück!
Schlag dem, der dich beraubte, einen Knittel
ins diebische Genick…
Posted: Juli 26th, 2009
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Ich liebe es, in dunklen Abendstunden,
wenn hoch am Himmel erste Sterne hocken,
der Klampfe manchen schiefen, manchen runden
Akkord bei kühlen Bieren zu entlocken.
Der Griff in’s Moll ist mir das Allergrößte.
Wie sich das schleppt. Wie sich das in die Nacht
einflicht: Als ob mich endlich etwas tröste…
als ob mich endlich etwas glücklich macht.
Und alle Finger, die ich übend setze,
die Takte, die ich -für mich brummend- schlage,
sind mir wie kategorische Gesetze,
sind wie die Antwort auf die letzte Frage:
Was hat noch Sinn?! – - In schönen Melodien
lass ich die Welt und Gott vorüberziehen.
***
Und wenn ich nicht mehr kann, höre ich das hier >… und dann hört echt alles auf!
Posted: Juli 20th, 2009
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Streck dich, du hübscher Mensch. Der Tag ist jung
wie deine Igelschnäuzchen. Eine Tasse
Gunpowder-Minzsud? Pflichtkür. In der Gasse
-ver-quietsch-und-gnügen sich mit langen Zung-
en Hunde auf asphaltenem Geläuf.
Balkonersatz: Das schmale Fensterbrett,
auf dem wir sitzen, struwlig, Zigarett-
en rauchend. Wie du lachst. Rück näher. Träuf
mir Liebe ins Gehirn und drei Lybell-
en in das ganz verschlafne Herz.
Der Himmel ist voll Mauerseglerterz.
Und deine Augen leuchten über. Hell
bestrahltes Sommersonnenscheingesicht,
mit Flimmerhärchen voller Musenstaub.
Was ist an dir Geschenk – und was ist Raub?
Ich weiß es nicht…
Posted: Juli 18th, 2009
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So glücklich war ich echt noch nie.
Mir scheint die Sonne aus dem Po.
Zwar hab ich ein kaputtes Knie,
doch glücklicher war ich noch nie.
Und auf dem Konto: dickes Mi-
nus. Frau weg. Job nervt sowieso.
Das macht mich glücklich wie noch nie.
Die Sonne scheint mir aus dem Po.
Mir scheint die Sonne wie ein Po.
So richtig glücklich war ich nie.
Ich lauf im Kreis. Ein Tier im Zoo.
Die Sonne scheint mir wie ein Po
zu scheinen pflegt – im Außenklo.
Drum sing ich munter, vis à vis
der Sonne, diesem runden Po:
So glücklich war ich echt noch nie…
Posted: Juli 15th, 2009
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Die Stadt und ihre regennassen Dächer.
In tausend Pfützen spiegelt sich ein Wunsch.
Man sitzt, bockharte Mischungen im Becher,
und zieht kopfschüttelnd einen Trauerflunsch.
Die Slacklines trocknet man im Treppenhaus,
indes der tighte Beat nichts besser macht.
Sinnbildlich quert die Leber eine Laus.
Wenn das der Sommer ist – dann gute Nacht.
So gießt man nach, solang der Vorrat reicht.
Man raucht etwas und zählt entmenscht die Jahre,
bis endlich leis die Nacht herüberschleicht.
Und das schon kurz nach Mittag. Fette Ware.
Posted: Juli 10th, 2009
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Herr Laub, warum Gedichte? Alter Schwede,
gereimte Lyrik hat doch abgegessen.
Doch du sitzt da und schreibst und reimst Pamphlete,
als wärst du davon irgendwie besessen.
Ich seh dich sitzen. Starr auf die Tapete
den Blick gerichtet. Ganz in dir. Zerfressen
vom bangen Wunsch nach Ordnung. Dein Gerede
und all der Schwulst, in dem du dich vergessen:
Was soll der Scheiß?, fragt man sich da. Denn jede,
das weißt du sicher, Zeit liest IHRE Messen.
Posted: Juli 10th, 2009
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Gib Gas, Dude. Fenster runter. Ich brauch Wind.
Was woll’n wir hör’n – Ich sag mal: Prodigy?
Die Frage war rhetorisch. Menschenskind.
Ein Wetter, eh. Ich schwitze wie ein Vieh.
Du hast die Slacklines, Kletterzeug und Bier
am Start? Geht steil? Du Guter. Los, mach laut.
Muss erst mal runterkommen. Du hast mir
den familiären Morgen schön versaut.
Die Frau? Jor. Eingeschnappt. Kämmt sich das Haar.
Der Frühfick* fiel, weil du gestresst hast, aus.
Egal. Der Tag ist mehr als wunderbar.
Man muss auch Opfer bringen, altes Haus.
Das renkt sich wieder ein. Wir sind verliebt.
Zumindest irgend so was in der Art.
Ob ich’n Knacker will? Dass es das gibt! -
Du bist wie eine Mutti. Nur mit Bart.
Zig’rette? Wart’, ich zünd dir eine an.
Wo fahr’n wir hin? Jetzt komm mir bloß nicht mit
der Steinbruchscheiße, so wie letztens, Mann.
Heut nur gewachs’ner Fels. Dann sind wir quitt.
Wie wär’s, wenn ich noch was zu essen kauf’?
Bananen. Müsliriegel. Insoweit
noch mal ein Kaufmarkt kommt. Reg dich nicht auf!
Für Vorbereitungen war keine Zeit.
Nen Kletterführer? Hab ich eingepackt.
Den Westteil. Schöne, hohe Haufen dort.
Ach. Klopapier? Ich hab noch nicht gekackt.
Wer gut gekackt hat, macht auch guten Sport.
Wie alles grünt. Wie drall die Sonne hängt.
Ich sag dir was: Das Leben ist ein Spiel.
Da muss man mitgeh’n. Einsatz. Wenn man denkt,
dass was von ganz allein wird, wird nicht viel.
Jetzt trink mer erstmal’n Bier. Denn Zeit ist Geld.
Ja, Recht hast: Immer tight und hart am Schaum.
Ich fühl mich 7minus. Schau, die Welt
rollt unter uns und Gott im Kofferraum.
*Das Frühstück… (clean version)
Posted: Juli 4th, 2009
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Glücklich sein
und glücklich machen,
sind schon im Keim
verschiedne Sachen.
Posted: Juli 2nd, 2009
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Mal wieder Nacht. Du liegst im Bett mit Nietzsche.
Ich hab die ganzen Bücher schon gelesen.
Der Mond rollt wie mit rostigem Gequietsche
von Dach zu Dach. Und irgendein Verwesen
liegt in der Luft. Ich glaube, ich ersticke,
wenn nicht bald was Heroisches passiert.
Soll ich mich zu dir legen? Deine Blicke
sind wiedermal mit Zuckerguss glasiert.
Noch zwing ich mich zu meinen wirren Reimen.
Sie fließen schlecht. Der Sommer drückt mich platt.
Mir kommt es vor, als würd ich Wörter leimen.
Beschissnes Sattsein! Gottverfluchte Stadt!
Verdammter Lethargien windstiller Hafen! – -
Da stehst du hinter mir und sagst: Nichtwahr,
nie hat man alles? – Ärmster. Lass uns schlafen.
Und, übrigens… du hast ein graues Haar…
Posted: Juli 2nd, 2009
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Man braucht heute kein
Philosoph mehr zu sein,
um zu sehn‘, dass
mit der Welt was
nicht stimmt.
Darum schert man sich nich‘,
ob was hieb-, oder stich-,
oder -fest ist!
Man lässt Mist,
Mist sein…
Alles kommt, alles geht,
wie im Spiel. Es ist spät!
Und so räumt man,
oder bäumt man
sich auf.
All das Weh, all das — Ach!
Schon gelebt! Tausendfach!
Sei kein Narr,
nimm die Gitarr-
e und sing!
Sing dein Lied in die Welt.
Wie der Wind auf dem Feld.
Und bleib du!
Immerzu!
Komm zur Ruh.