Die Würfel sind Die Entscheidung ist gefallen. Nach stundenlangen Überlegungen, langen Spaziergängen, bei denen wir in Gedanken versunken einher wandelten, und harschen Debatten, die uns leider nur fast die Freundschaft gekostet haben, haben wir uns nun endlich entschieden:
1. Platz: für herausragende Missachtung jedweder Konventionen und einer kleinen aber feinen Geschichte um den Helden, der sich endlich zu sich bekannte: Murmels Antisonett!
2. Platz: für ein symbolschwangeres, wunderbar ungezwungenes, aber dennoch den Reim nicht entbehrendes Sonett: Mondnase
3. Platz: sozusagen der Gebrauchslyrikplatz, für ein klares und deutliches Ja! zum In-der-Kneipe-Fußball-gucken in Soenettform: Lump
Einen limitierten und bis jetzt imaginären Blogfront-Aufkleber haben gewonnen bzw. verdient: Ro-Bert (logisch), Puppe (für PR), Bunny (für den guten Willen), Frau F. (für den Aufkleber selbst) und Herr Papa(der hier einen echt satten Kommentar abgegeben hat!)
Ich danke Euch!
Die Gewinner schicken mir bitte ihre Adressen an sonett(ät)blogfront(punkt)de, sobald die Aufkleber fertig sind, verschicke ich sie und die Preise (also etwas Geduld).
Es war mir / uns ein Fest! Und indes Ro-Bert nun endgültig dem beschaulichen freehill den Rücken kehrt (die Frontjury war sozusagen seine letzte offizielle Freiberger Schandtat), fahre ich ins Frankenjura und klettere allerfeinsten Kalk.
In diesem Sinne…
Der nächste Wettbewerb ist schon in Planung – wie gewünscht mit einer kurzen [aber dennoch anspruchsvollen] Gedichtform.
Posted: Juni 30th, 2008
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Verehrte Leserinnen und Leser,
es ist vollbracht – sage und schreibe fünf Sonette sind eingereicht worden!
In wenigen Minuten wird Ro-Bert hier einschlagen, um sich seiner Funktion an der Frontjury anzunehmen.
Doch ach! Was soll man weiter reden… lassen wir die Werke für ihre Schöpfer sprechen, indes werden wir unter der gekünstelten Haube der Objektivität die ganze Sache auswerten.
Danke an alle, die mitgemacht haben! Der versprochene Blogfront-Aufkleber liegt noch unter den kreativen Händen von Frau F. – aber es wird.
Und nun, ungeordnet, aber in ganzer Pracht:
Der Fußballgott grunzt wohlfeil auf dem Feld(e)…
Ro-Bert:
Das Tor
Der Fußballgott grunzt wohlfeil auf dem Felde.
Ein Schwein steigt goldgelb ballend froh hindurch.
Es tanzt dabei gar strahlend ein Metzelde;
gemetzelt wird am Boden eine Furch.
Auch kommt ein Spieler lahmend ohne Gelde,
er klaut gefroren einen warmen Lurch.
Amphibisch ledernd ist der Ball, ich melde,
amphibisch ledernd wie ein warmer Lurch.
Hoch steigt der Lurch durch Wolken und Paläste.
In Ballform. Fern glänzt speiend schon das feste
Land. Hoch zieht herrlich gelb der Lurch.
Ein Schwein treibt ihn. Auf dass er niedergehe!
Hinab ins Pfostengrenzenland, und wehe,
o nein – kein WEHE, er traf! – und ging hindurch.
von Robert Matthees
übernächtigt, wohlgenährt
Freiberg, 20. Juni 2008 23:01 – 23:25
gewidmet: Schweinis Tor gegen Portugal, EM 2008
Mondnase:
der fußballgott grunzt wohlfeil auf dem felde
drei stare scheißen ihm auf die blanke stirn
und ätzen ihm damit erinnrung ins hirn
an die prächtigen blüten der ackermelde
sie war seines glückes strahlender inbegriff
anspruchslos, mild und mit gerstblondem haar
ihre liebe schien von dauer jahr um jahr
bis gelbschwarz der trainer zum ersten mal pfiff
es wurde laut, nichts blieb so rund wie es war
die braut erschien in eingefärbtem kleid
fünf schwarze ecken beschrieben ihr leid
schienen sechs ecken auch noch weißleuchtend klar
verwelken hoffnung und zuversicht in bälde
und der fußballgott heult wohlfeil auf dem felde
Lump:
Der Fußballgott grunzt wohlfeil auf dem Feld.
In der Kneipe flutet Bier die Gaumen.
Ein „Knapp – Vorbei“ erzielt enttäuschend Raunen.
Dem Ronald wird ganz fein das Bein gestellt!
Teutonisch tugendhaft in die Niere!
Immer druff, aufs rote Pack,
Ungelenk den Tänzern in den Sack!
Gut gemacht, ihr deutschen Tiere!
Die Leinwand flimmert,
Des Ballacks dämonisches Gesicht
Beschwört den Ball, dieser fliegt und sticht!
Ein armer Portugiese wimmert,
Als die weiße Pracht im Stadion lacht,
Und Kneipenkino weiter möglich macht.
Prost!
Vom Lump
Murmel:
Antisonett
Der Fußballgott grunzt wohlfeil auf dem Feld
Begraben hat er dort den Held,
den Held der sich verweigerte.
Steckt drauf die Fähnchen, Wimpel und Fanfaren.
Der Held wollt sie nie und musst’ sie doch ertragen.
Der stille Wunsch des scheuen Helds,
Schweißbänder stricken,
Gott vergelt’s.
Morcap:
Vor dem Anpfiff – Ein Sonett mit Fuß[ball]noten
Der Fußballgott grunzt* wohlfeil auf dem Feld,
Wo gleich die Schar sich um ein Rundes drischt,
Das hoch bald und bald tief getreten nischt
Als Rennerei verursacht [neben Geld
Für Werbung]**. Da! Die Gottheit zieht Gebärden
Und kratzt sich unbehaglich am Gemächt.
Und spricht: “Na gut! Ihr Würmer! Mir sei‘s recht!
Was rund ist, soll nun froh getreten werden!“
(Gleich wie Ihr Eurer Nächsten Köpfe und
Die Mutter Erde tretet! Ach! Es ist
So Eure Art, die dröge Lebensfrist
Mit Tritten zu versüßen, sonder Grund!)***
„Drum tretet heute, wie Ihr nie getreten!
Wer tritt und trifft – braucht nicht um Sieg zu beten!“
*grunzen: im Sinne von schlafen
** Anmerkung des Autors
*** In den Gedanken der Gottheit
Freiberg, 22.-23.06.08
Posted: Juni 30th, 2008
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Drei Sonette sind bisher geschrieben worden. Die Preise werden also ihre Bestimmung finden. Die Sonette sind – trotz des gleichen Themas – so gediegen unterschiedlich, dass es mir einfach nur eine Freude ist.
Ein paar Stunden sind noch Zeit – falls noch jemanden die Muse überkommt.
Posted: Juni 29th, 2008
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Bestimmt hat der ein oder andere dieses Sonett schon einmal an anderer Stelle gelesen, doch ich stelle es hier noch einmal ein, um zu verdeutlichen, dass nahezu jedes Thema in ein Sonett passt. Für alle die, die ob des anstehenden Wettbewerbs noch ein kleines Beispiel brauchen, schreibe ich den “Code” dieses Gedichtes dazu:
abba / cddc / eff / egg
Ein dreifach’ Hoch! auf jene schlichten Tongefäße,
In denen wir den schwarzen Sud zum Munde führen.
Welch’ lieblich Klang, wenn emsig drin die Löffel rühren,
Es ist, als ob geheime Kraft in ihnen säße.
Tagein, tagaus, mit wie zum Kuss gespitztem Munde,
Zieh’n wir von ihrem Rand gebrühte Heißgetränke.
Ob nun zu Hause, auf der Arbeit, in der Schänke,
Stets sind sie treuer Freund in dunkler Morgenstunde.
Ihr Atem dampft in lockend’ Schwaden um die Nasen,
Die schlanken Griffe laden ein, sich zu entschließen,
Den heil’gen Trunk aus ihrem Leibe zu genießen.
Was wär’ die grause Welt nur ohne Kaffeetassen -
Bestimmt der gleiche Ort mit seinen Bockgesichtern!
Doch Kaffee gäb’s dann wohl – aus rosa Plastetrichtern?
Posted: Juni 25th, 2008
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Trotz – oder wegen – reger Unbeteiligung von außerhalb, soll es heuer wieder einen Sonettwettbewerb geben.
Zur Erinnerung: der erste Vers ist vorgegeben, der Rest wird in die strenge, barocke Strophenform „abba cddc dee dff” gepresst.(Bei den zwei Terzetten am Schluss eines Sonettes ist man da nicht so genau, also dass auch „ded eff” oder „def def” und dergleichen mehr Kombinationen möglich sind). Metrisch bewegt man sich innerhalb jedes der 14 Verse am günstigsten mit einem 5 hebigen Jambus: unbetont – betont usw. (a à a à a à a à a à (a)).
Anmerkung: freilich ist es auch möglich, die strenge Form aufzuweichen, die Starre aufzuheben, sei es formal oder inhaltlich. Nur eben die Aufteilung in zwei Quartette und zwei Terzette sollte bleiben. (weiterlesen…)
Posted: Juni 22nd, 2008
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Gerade hatte ich einen großen Schluck Lung Ching-Tee genommen und war wie immer dabei, vermittels dieses erlesenen Getränks den “Morgen” in die mir angenehmste Richtung zu lenken, als ich bei der ebenso allmorgendlichen Suche nach erbaulichen lyrischen Neuigkeiten mit dem Mauszeiger auf dem Bildschirm über diverse Links zu folgender Verlautbarung stolperte, welche mich um ein Haar des soeben zu Munde geführten Suds beraubte, da ich mich nur mit größter Mühe enthalten konnte, diesen über Tastatur und Monitor zu prusten:
1000 Gedichte erlaubt es Webmastern, Ihre Homepage mit lyrischem Content aufzuwerten. Kopieren Sie einfach den HTML-Code, und Sie haben einen dichterischen Mehrwert auf Ihrer Site. (>)
Lyrischer Content? Dichterischer Mehrwert?… Gleich mach ich mir ins Hemd!
Posted: Juni 19th, 2008
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Sie liebt die Liebe mehr als den,
Dem sie ihr Lieben in die Schuhe schiebt.
Das macht sie freilich unbequem,
In andren Dingen wieder angenehm –
Ganz so, wie man die Sache eben sieht.
Woher sie die Marotten hat
Weiß keiner, der ihr nahe war, genau.
Der eine sagt: Die ist nicht glatt.
Ein andrer meint, es läge an der Stadt,
Die macht die Menschen einfach mal zur Sau.
Dass alles ganz, ganz anders ist,
Ist durchaus denkbar – sie bleibt unergründlich.
Drum, Freund, sei nur nicht angepisst!
Für solche Frauen gibt es keine List
Und keinen Rat! Drum geh! Doch sei verbindlich!
Wir schwenken keine Fähnchen durch den Wind
Der NA-Zi-ON mit ihren Siegesklängen!
Wir schwenken keine Fähnchen, denn wir sind
NICHT TAUB, NICHT STUMM UND SCHON GLEICH GAR NICHT BLIND!
FICKT EUCH INS KNIE MIT EUREN SCHLACHTGESÄNGEN!
Wo beim EM-Spiel Deutschland gegen Polen
Die trunkne Schar erfreut von Auschwitz singt,
Von „früher“ dreizehnjährge Buben johlen:
DA SOLL DER TEUFEL ALLES DEUTSCHE HOLEN!!!
DAS „DEUTSCHE“ PACK!! DAS DOCH NUR UNGLÜCK BRINGT!
Wir werden keine deutschen Fähnchen schwenken,
Solang Ihr unter uns noch Unfug treibt!
Doch sind wir Euch einst los, wird deutsches Denken
UND FROHES DEUTSCHES WESEN WEGE LENKEN –
BIS DAHIN KAMPF!! DENN DAS IST… WAS UNS BLEIBT!!!
______________________________________________
Die in Großbuchstaben gedruckten Worte sind lauthals von einem Mob nicht unter 100 Frauen und Männern einstimmig zu singen. Die normal gedruckten übernehme ein Vorsänger, kräftig bei Stimme, um den Rest ein- und anzustimmen!
Danke an AF für die Inspiration!
Posted: Juni 18th, 2008
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Der gelbe Ball sprang übers Haus nach Süden
Und tausend Münder fraßen sich ins Leere.
Die Troubadouren pflückten emsig welke Blüten
Aus ihrer Kränze aufgeflochtner Schwere.
Und rings war Staub zermalmter Redeweisen,
Da man rachitisch-morsche Verse bog.
Wie Hunde, die (wie dumm!) in Disteln scheißen,
Schrie alles Volk aus voller Brust: „Gott Lob!“
Posted: Juni 16th, 2008
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Eine Woche Stille auf blogfront.de? Immer und immer wieder der Eintrag vom 09.Juni. Kein Gedicht, nicht wenigstens ein Vers? Es wird doch wohl nichts passiert sein?
Doch, es ist etwas passiert! Peter Rühmkorf, einer der bedeutensten Lyriker der Gegenwart, ist am 08. Juni im Alter von 78 Jahren verstorben. Und aus eben diesem Grund wurde auf blogfront.de eine Schweigewoche eingelegt. Kein Rummel, der Erste zu sein, der die Neuigkeit in die Blogsphäre posaunt, keine Pamphlete über Werk und / oder Leben – schweigend betrauert man die Großen, denn sie sprachen und sprechen für sich selbst.
Sein letztes Buch „Paradiesvogelschiss“ ist noch in aller Munde – kam es doch erst wenige Monate vor seinem Ableben heraus – die großen Tageszeitungen und der Mob der Kritiker und Literaturkenner schreibt sich über den letzten „leichtfüßigen Reimvirtuosen“ die Finger wund – viele schöne Worte für einen großen Schriftsteller. Wer sich dafür interessiert, der wende sich an die betreffenden Stellen, hier allerdings soll der Dichter selbst noch einmal zu Wort kommen:
„Wünsch mir im Himmel einen Platz
(auch wenn die Balken brächen)
bei Bellman, Benn und Ringelnatz
und wünschte, dass sie e i n e n Satz
in e i n e m Atem sprächen:
nimm Platz!“
Posted: Juni 16th, 2008
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freehill 8:45 ortszeit
frühstück vor einem klettertag, auf welchen man sich nebenbei am besten mit strengem visuellen material vorbereitet und dergestalt gepuscht gutgelaunt in die kletterschlüpfer steigt… sick!
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Posted: Juni 9th, 2008
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“Sie wirft auf dich ein Auge! Schau! Sie zielt!”
“Das ist kein Zielen, Mann! Die schielt!”
Posted: Juni 5th, 2008
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Die Ducker, die sich vor sich selbst verstecken,
All jene schlau-belesnen Wiederkäuer –
Die solln nur munter weiter Speichellecken,
Und sich nicht wundern, wenn sie gar nichts checken –
Wo keine Flamme ist, da gibt’s kein Feuer.
Da gibt’s kein Feuer! Nein, da wird’s nicht heiß!
Da sind Gefühle kalt wie Bücherbände!
Und man kann reden wie man will, man weiß:
Er hat doch keinen Sinn, der ganze Scheiß -
Was man gesprochen, sprach man gegen Wände.
Man sprach es gegen Wände; oder Bretter,
Die an den Köpfen angenagelt sind.
Da sinkt die Hoffnung bald wie welke Blätter,
Die, unverhofft, im Herbst, bei Regenwetter
Vom Baume fieln – Den Rest besorgt der Wind.
Den Rest besorgt der Wind und man schaut bitter –
Und wünscht sich grimm, es wäre ein Orkan!
Der wütend all das flache Kunstgeflitter,
Das Heucheln jener schlimmen Meinungszwitter
Von dannen fegt! – O edler Wunsch! O Wahn!
O Wahn, sich solcher Wünsche zu vermessen!
Am Ende würd man selbst mit weggefegt!
Zu oft hat man sich schon zu laut vergessen,
Weil man zu viel in sich hineingefressen,
Und echauffiert, weil man sich nicht verträgt.
Weil man sich nicht verträgt mit all dem Tand,
Mit all dem Frohsinn, dieser Maskerade
Vor Überheblichkeit und Unverstand
Und allem was da zwischenmenschlich spannt:
Man steh für sich! Und das, wenn‘s geht, gerade!…
Ihr Werbeleute hurtig, schnell!
Bestimmt wächst irgendwo
Ein Pflänzchen, Namens “Wellnessel” –
Man reibt sich damit Po
Und Augen ein.
Zwar brenn‘ wies Schwein
Die Äugelein,
Doch eben dadurch: hinten…
Spürt man extremes Wohlbefinden!
Posted: Juni 4th, 2008
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Die Kunde ging neulich von einem jungen Manne namens Andreas Christ. Freunde und Bekannte bedachten ihn, wie sich das eben bei Freunden und Bekanten ziemt, mit einem Spitznamen – einem Kürzel. Man rief ihn allerorten: Andi.
Die leichte Verwirrung, die im Bezug auf seinen Nachnahmen möglicherweise zu entstehen vermochte, ließen sie dabei außen vor.
Posted: Juni 2nd, 2008
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…Am Fenster. Homer (Odyssee), ein Becher Cidre.
Und unten rumpelt und rumort die heiße Stadt.
Auf SHOUTcast peter-kruderts dick. Wer will, der hat
-Ob Sommers- nacksche Beene, Hüften usw..
Ein Hund bellt. Mauersegler zischen durch den Sud
Der Gassen und die Sonne kriecht ums Haus und am Gewänd
Hinauf. Der Himmel blaut, liegt auf den Altstadtdächerländ-
Lichkeiten, dösend gleich zufriedner Katzenbrut.
Die Sonne spielt mit meiner Zeigezehe grillen.
Drei Fliegen jagen sich im Kreis. Und Odysseus
Ist immer noch auf weit entlegenen Gestaden
Verscholln, Poseidon –frecher Kerl!- hat seinen Willen.
Per ICQ die Frage: Alter, was gibt’s neu`s?…
Ob ich mit slacken wolle? Drei Mal darfst du raten!
Posted: Juni 2nd, 2008
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Klarer Fall.




Posted: Juni 2nd, 2008
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Hanne wollt – wer könnt‘ es ihr verübeln? –
Endlich wieder ihre Laken bügeln.
Allerdings… allein geht‘s schlecht.
Not tut einer, der da hält.
Und das recht
Kräftig! Denn was kost die Welt:
Wenn schon, dann doch richtig.
Fester Halt ist, grad beim Bügeln, wichtig.
Dies gedacht, sah man die Hanne bald
Ihre durchaus reizende Gestalt
-Das sei aber nur am Rand erwähnt!-
An die ein und andere behaarte
Brust gelehnt!
Ehe noch ihr Alter neu sich jahrte,
Sah man: Hanne bügelt nicht nur Laken,
Nein, auch Windeln! (So vom Hörensagen.)
Posted: Juni 2nd, 2008
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Hast Wunder was
Vollbracht,
Ohn’ Unterlass
Gedacht…
Und doch den Sinn
Der Welt
Nicht lange hin
Erhellt!
Posted: Juni 1st, 2008
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